about

Ich bin Corlien und das Gesicht hinter CORLAE.fairfashion. Ich bin 28 Jahre alt und seit 2019 Modedesignerin. 
 
Der Slowfashion Bereich rückte schon früh in meinen beruflichen, wie auch privaten Fokus und schnell wurde es ein übergeordneter Interessenbereich. 
 
Upcycling entpuppte sich als eine Leidenschaft, in der ich meine besondere kreative Entfaltung finde. Für mich stellt die Langlebigkeit des einzelnen Kleidungsstückes ein elementarer Punkt in unserem heutigen Umgang mit Textilien dar.
Upcycling besteht daraus aus Verschnitt und Resten Rohstoffe für neue Produkte zu schaffen, wobei innerhalb des Entwicklungsprozesses jedes Kleidungsstück ein hochwertiges Endprodukt erschaffen wird. 
„Upcycling ist eine Form der Wiederverwertung von Stoffen (Recycling).

Scheinbar nutzlose Abfallprodukte werden mithilfe des Upcyclings in neuwertige Stoffe umgewandelt.
„Anders als beim Recycling oder Downcycling kommt es beim Upcycling zu einer stofflichen Aufwertung.“ – aus dem Lexikon der Nachhaltigkeit.

Corlien in Teilen aus der Weßwäschekollektion „Ulise“
 

CORLAE.fairfashion steht für die Entschleunigung innerhalb der schnelllebigen Modewelt.

Denn die Arbeit im Bereich des Upcyclings ist an sich schon sehr viel langsamer, da jedes Teil für sich steht und an sich schon ein Unikat ist. Also keines dem anderen gleicht.

CORLAE.fairfashion schafft so eine Rückbesinnung auf das, was bereits vorhanden ist. Denn davon gibt es ausgesprochen viel.
 
Es entstehen völlig neue Schnitte, da es bereits in der Natur des Upcyclings liegt, dass die Schnitte auf das jeweilige Material angepasst werden müssen. 
 
Die Materialien bieten hier also die Grundlage der Inspiration, da ohne sie nichts entstehen kann. 
 
Ich orientiere mich in meiner Arbeit demnach stark an den Materialien und schaue inwieweit ich diese auf meine bisherigen Schnitte anwenden kann.
 

Durch die Vielfalt entstehen immer wieder neue Looks, passend zur Saison.

Mehr Informationen zu den Schnitten und der Kombination aus Schnitten und Materialien findest in der Spalte ‚how to‘. 

WEISSWÄSCHEKOLLEKTION ‚ULISE‘:

Bei der Weißwäschenkollektion handelt es sich um die Aussteuer meiner Urgroßmutter Ulise.
 
Über drei Generationen, zwei Weltkriege und unzählige Umzüge hinweg hat die Weißwäsche ihren Weg zu mir gefunden. Es handelt sich dabei primär um Bettwäsche, also Kissenbezüge, Überwürfe, Bettbezüge, aber auch Gardinen, Tischdecken und Unterrocksäume.
 
Hält man die Baumwollstoffe in der Hand, spürt man ihre Geschichte und die Jahrzehnte, die darin stecken.
 
Etwa hundert Jahre sind die Stoffe alt und noch immer so gut erhalten, dass ich eine gesamte Upcyclingkollektion daraus erarbeiten konnte. Vereinzelte Farbunterschiede und kleine Makel unterstreichen den Charakter der einzigartigen Baumwolle, die so viel zu erzählen hätte, könnte sie mit uns sprechen. 
 
Für mich ist dies es ganz besonderes Projekt, welches den Charme des Upcyclings noch unterstreicht. Ich bin mir sicher, Luise würde sich sehr darüber freuen. 
 
Vereinzelt habe ich die Schnitte mit einem transparenten GOTS zertifizierten Baumwolle Voile kombiniert.
 

DENIM SINGLE PIECE COLLECTION:

Die gepatschten Einzelstücke aus Denis sind aus alten Jeanshosen und Jeansresten entstanden. 
 
Es handelt sich dabei um Einzelstücke, die so frei drapiert sind, ohne das Schnittteile für die Patches zuvor erstellt wurden.
Der pinke Baumwollstoff, den ich an dieser Stelle eingesetzt habe, entstammt meinem persönlichen Restbestand.
 

KIMONO EINZELSTÜCK KOLLEKTION:

Für meine Abschlusskollektion habe ich verschiedene Secondhand Teile erstanden. Übrig geblieben ist u. a. ein blauer Baumwollekimono, mit roten Lurexelementen.
 
Ich hatte die Vorstellung, daraus ein Twinset zu fertigen. Doch der Kimono bot so viel Stoff, dass es mir gelang, drei Einzelstücke im Design, dem Schnitt und der Fertigung daraus zu entwickeln.
 

Upcycling überrascht immer wieder.

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